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Was ist das Problem?

Was ist so schlimm an einer Erdölverknappung?

Dass man Erdöl für das Fahren mit dem Auto braucht, ist jedem klar. Aber auch LKWs, Flugzeuge und Schiffe brauchen Öl zum Fahren und dadurch wirken sich Ölpreissteigerungen auf alle Produkte aus, die weit in der Weltgeschichte rumgefahren werden (müssen).

Viele Stromkraftwerke verbrennen Öl, um Strom zu erzeugen, und wenn das Heizöl teurer wird, werden viele Leute ergänzende Stromheizkörper benutzen, was dann auch Strompreissteigerungen und Stromausfälle zur Folge hat. Man kann davon ausgehen, dass alle Engergieträger teurer werden, wenn das Öl spürbar knapp wird.

Jede Fabrik braucht grosse Mengen Energie, um ihre Produkte herzustellen.

Auch in der Landwirtschaft wird Energie für Landmaschinen, Melkmaschinen usw. gebraucht. Das besonders Schlimme in der Landwirtschaft ist jedoch, dass auch Schädlingsbekämpfungsmittel und Dünger aus Erdöl bzw. Ergas hergestellt werden. Mit Gründüngung gedüngtes Getreide bringt nur ein Viertel des Ertrages von Getreide, das mit viel Kunstdünger angebaut wurde. Ganz ohne Düngung ist der Ertrag sogar nur ein ein Achtel des Kunstdünger-Ertrages.

Das heisst, dass wir uns auf Inflation und grosse Hungersnöte einstellen müssen, wenn die Erdölförderung einen kritischen Punkt unterschritten hat.

Manche befürchten sogar ein Aussterben der Menschheit, weil sie sich in ihrer Not wohl gegenseitig soweit dezimieren werden, dass nicht mehr genügend Menschen übrig bleiben, um eine neue Zivilisation aufzubauen. Aber selbst wenn die Menschheit nicht am Ölmangel ausstirbt, könnte es im ungünstigen Fall zu Milliarden von Toten kommen.

Damit es nicht so ungünstig verläuft, müssen wir eine ganze Menge tun, vor allem gilt es, die Lebensweise umzustellen.


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