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M.King Hubbert, ein Erdöl-Geologe, fand schon 1956 heraus, dass die Förderungsraten von Erdöl in etwa einer Glockenkurve gleichen. Bis zur Hälfte der Förderung eines Ölfelds steigt die Förderungsrate an und etwa ab der Hälfte sinkt die Förderungsrate. Das liegt vereinfacht betrachtet daran, dass das Öl in einem neu entdeckten Ölfeld von selbst aus dem Bohrloch sprudelt wohingegen man später beispielsweise grosse Mengen Wasser einspritzen muss, damit man das Erdöl aus dem Boden bekommt. Es gibt vielerlei Techniken, die Förderrate eines älteren Ölfelds noch möglichst lange hochzuhalten, doch diese Techniken kosten alle Geld und Energie. Wenn ein Ölfeld dann soweit leergefördert ist, dass diese Techniken nichts mehr nützen, lässt die Förderrate dann schlagartig nach. Diese Gesetzmäßigkeit der Glockenkurve lässt sich auch auf die weltweite Ölförderung übertragen. Das bedeutet, wenn der Förderhöhepunkt einmal überschritten ist, wird die jährlich verfügbare Erdöl-Menge immer weniger, obwohl der Bedarf zur Zeit noch stark ansteigt (min. 2%/Jahr). Der Moment des weltweiten Förderhöhepunkts wird im Englischen "Peak-Oil" genannt. Auch im deutschen Sprachgebrauch schleicht sich dieser Begriff ein, um die Problematik im Zusammenhang mit dem Förderhöhepunkt zu bezeichnen.
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